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Stellt man sich die Frage, ob sich im Hundetraining in den letzten 30 Jahren etwas verändert hat, so wird jeder sofort aus tiefster Überzeugung sagen: Aber natürlich, da hat sich Wesentliches verändert.

Die harten und zum Teil brutalen Methoden, den Hund über Zwang zu einem bestimmten Verhalten zu bringen, sind doch heute nicht mehr üblich. Und auch von dem größten Teil der Hundebesitzer nicht mehr gewünscht.

Heute arbeitet man doch mit Motivation und positiver Bestärkung und versucht, das Verhalten des Hundes zu verstehen, und jedem ist bewusst, dass Hunde Gefühle haben.

Das ist gut und schön. Aber ist nicht ein Extrem durch ein anderes Extrem abgelöst worden? Diverse Hundepsychologen versichern uns in ihren Büchern und Fernsehsendungen, alle Probleme ließen sich über Motivation lösen. Es verwundert nicht, dass das Pendel neuerdings wieder ein bisschen in die andere Richtung schwingt, und sofort bildet sich eine empörte Gruppe und fordert „gewaltfreies Hundetraining“ ein.

Hunde agieren und kommunizieren vorwiegend körperlich. Sie tun dies sehr erfolgreich und beugen manchmal über notwendige Aggressionskommunikation größeren, eventuell gefährlicheren Konflikten vor.

Bei dem Teampartner Mensch ist Körperlichkeit verpönt.

Wir leben in einer modernen Zivilgesellschaft, die Aggression und Gewalt tabuisiert hat. Wie perfekt wir Menschen dies verinnerlicht haben, zeigt sich auf der einen Seite in der übertriebenen Ablehnung hundlicher Körperlichkeit bei Meinungsverschiedenheiten zwischen Hunden. Und auf der anderen Seite in dem hilflosen Versuch, mit unserem Hund verbal zu kommunizieren, ja zu „diskutieren“, wenn wir etwas von ihm wollen. Probleme und Meinungsverschiedenheiten über verbale Kommunikation aus der Welt zu schaffen, ist aber unser legitimer, gesellschaftlich akzeptierter Weg. Mit meinem Hund körperlich zu kommunizieren hat aber nichts  mit Gewalt und Aggression zu tun. Die meisten Menschen wissen nur nicht mehr, wie dies geht.

Man darf sich durchaus fragen: Warum brauchen wir so viele Hundepsychologen? Entscheidend für eine gelungene Erziehung des Hundes ist doch das konkrete Verhalten des beteiligten Menschen. An diesem Punkt ist aber heute eine große Unsicherheit vieler Hundehalter festzustellen.

  • Was sollte ich für meinen Hund sein? Freund, Beziehungspartner, Führungsperson?
  • Wie verhalte ich mich richtig, um meinem Hund eine Orientierungsmöglichkeit zu geben?
  • Wo sollte ich ihm Grenzen setzen, und wie mache ich das?
  • Mag mich mein Hund überhaupt noch, wenn ich ihm Grenzen setze?
  • Wie kommuniziere ich mit ihm und kann sicher sein, dass er mich versteht?
  • Wie gehe ich mit „aggressivem Verhalten“ meines Hundes anderen Hunden gegenüber um? Wie verliere ich meine Angst davor?
  • Warum ist mein Hund zu Hause so ein lieber Schatz und draußen so ein Rüpel?
  • Warum geht er in der Hundeschule toll an der Leine „Bei Fuß“, aber nicht im Park, in den ich täglich mit ihm gehe?

Es gibt noch viele Fragen mehr, die Sie sich vielleicht täglich stellen.

Neben der Frage „Was muss ein Hund heutzutage lernen?“ steht zu oft die vergessene Frage: Was muss ein Mensch heutzutage wissen, um einen Hund erziehen zu können? So zu erziehen, dass beide ein gesellschaftlich akzeptiertes Leben führen können.

Deshalb sind Sie im Schulungszentrum für Menschen mit Hund unser Ansprechpartner. Ihre Schulung und Ihr Wissenszuwachs stehen für uns im Vordergrund. Denn Wissen heißt verstehen. Verstehen lässt entdecken. Gemeinsames Entdecken bedeutet täglich neue Freude durch ein besseres Miteinander.


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