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Für alle, die uns kennen und lieben.

Tach zusammen,

ich hab geträumt, liebe Leute. Ich bin ziemlich verwirrt, aber ich will mal versuchen, Euch von dem Traum zu erzählen – er war schrecklich und schön. Ich träumte, ich war mit Boomer – was für ein Alptraum, den kann ich doch gar nicht leiden! – Juli, Balou, Kalle, Pauline und Cin auf der Freilauffläche. Wir waren ganz alleine, ohne unsere Menschen. Ich glaube, es war Cin, die mit dem Thema anfing.

„Balou, komm aus dem Sandkasten raus, wir müssen was Wichtiges besprechen, aber pronto!“ Etwas kleinlaut gesellte sich Balou zum Rest der Gruppe. Um seinem Ärger Luft zu machen, rammelte er an Cin`s Hinterlauf. „Hör auf, Kleiner!“, knurrte Cin, - Balou stieg ab.

„Ist Euch noch gar nichts aufgefallen? Wir sind allein hier. Wir können tun und lassen, was wir wollen! Ist das nicht geil“!

„Nun mach mal langsam“, sagte Boomer, „was wollen wir denn eigentlich?“
„Ich will die Macht!“, krähte Juli.

„Ich nicht“, widersprach Kalle, „ist doch alles gut so, wie es ist, oder?“ Aus den Augenwinkeln sah er, daß Pauline – seine Pauline - sich ein bißchen tadelnd wegdrehte und er wurde etwas rot hinter den Ohren.
„Wenn wir die Macht haben, dann können wir fressen wann wir wollen, was wir wollen und soviel wir wollen“, sagte Pauline.

„Wenn Du sonst keine Probleme hast, dann siehst Du schnell wieder so aus, wie vor 6 Monaten“, sagte ich.

„Wenn wir nun die Macht haben, dann müssen wir anfangen unsere Menschen zu erziehen!“, warf Juli ein.
„Das tun wir doch schon seit 25.000 Jahren“, meinte Boomer, „ sie haben es nur noch nicht gemerkt. - Ist ja auch gut so!“

„Unsere Menschen sind doch gar nicht schlecht, wir haben doch eigentlich Glück gehabt“, meinte Balou.
„Hör zu, Du Spitzmix“, sagte Cin, „gerade weil das so ist, müssen wir für die anderen was tun.“
„Ich bin für Listen, da kommen alle drauf, die brutal trainieren und zu ihren Hunden zu Hause beschissen sind“, krähte ganz aufgeregt Juli.

„Für einen, der so gerade noch an der Liste vorbeigerutscht ist, riskierst Du aber ne ziemlich dicke Lippe“, sagte ich.

„Aber stimmt doch!!!“, Juli konnte sich gar nicht beruhigen.
„Die Listen bringen doch schon bei uns nichts“, warf Boomer in aller Ruhe ein.
„Eben“, sagte Balou, „deswegen bin ich für kastrieren bei aggressiven Herrchen.“
„Und was willst Du mit den aggressiven Frauchen machen?“, fragte Cin.
„Gibt es doch kaum“, meinte Kalle, „die haben doch alle Angst vor Aggression.“

„Wenn wir die Macht haben, dann müssen wir uns organisieren“, trompetete Juli, „haben die Menschen doch auch gemacht. Wie heißt der noch mal, Verein für demokratische Hundehalter oder so ähnlich“.
„Nee“, sagte ich, „da hast Du was falsch verstanden, die Abkürzung bedeutet: Verband für demente Hundebesitzer“.

Allgemeines Gelächter.

Aber Juli war nicht zu stoppen: „ Wir müssen den hundeverträglichen Menschen züchten, wir brauchen Zuchtkriterien“!

„Ach hör doch auf“ ,widersprach Boomer, „schau Dich doch mal um. Da laufen doch auch ohne Zuchtkriterien schon jede Menge Menschen rum, die würden bei uns als Qualzucht bezeichnet“.
Es war allgemein zustimmendes, grinsendes Gebrummel zu hören.

„Bleibt doch mal ganz locker, sagte Pauline, „wir haben doch längst die Macht. Wie Boomer schon sagte, sie haben es zum Glück noch nicht gemerkt. - Wir brauchen die Menschen nicht, - sie brauchen uns“!
„Und was machen wir jetzt“?, fragte Kalle.

„Wir verprügeln jetzt den Jacques“, grinste Boomer, - „war ein Spaß, Kleiner“!
Äußerst lustig! Lange nicht so gelacht. Blöde Leo – Sau! Ich sagte ja schon, es hatte alptraumhafte Züge.

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Ich wachte auf und schaute mich um. Ich war zu Hause, Frank lag schlafend neben mir. - Ich hatte alles nur geträumt.

Habt ihr ein Glück! – Ich auch!

Bis demnächst auf der Freilauffläche,

Euer Jacques

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