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Wenn man sich mal überlegt, was inzwischen so alles für den Hund angeboten wird, dann gibt es zwei mögliche Schlußfolgerungen, liebe Leute: Wir sind ganz schön wichtig, denn es hat sich eine richtige „Hundeunterhaltungindustrie“ entwickelt oder aber, wir sind ganz schön dumm, denn es macht eine Hundeschule nach der anderen auf – jede übrigens mit einer anderen Trainingsphilosophie – könnt ihr euch nicht mal einig werden??? – So schwer ist das doch gar nicht!!!

Was ich bis heute noch nicht verstanden habe, liebe Leute : Warum heißt das eigentlich Hundeschule??? – kann mir das mal einer erklären!!! Denen, die nun ratlos vor dieser Frage stehen, will ich mal erklären, was ich meine. Wenn ihr ein Auto fahren wollt, geht ihr dann in die Autoschule? – Seht ihr!!! – Ihr geht in eine Fahrschule. Hier bringt man euch bei, wie man richtig und sicher ein Auto fährt. Ihr lernt ein Auto zu bedienen, ihr werdet damit vertraut gemacht, wie ein Auto reagiert, wenn man zum Beispiel zu schnell fährt oder ihr lernt, wie man ein Auto einparkt. Das Auto muß nichts lernen – ihr müßt etwas lernen! Bei uns Hunden ist das ähnlich! Ihr lernt sozusagen, uns......zu bedienen – die Doppeldeutigkeit gefällt mir in diesem Zusammenhang – aber Spaß beiseite,denn mir ist bei diesem Thema gar nicht zum Lachen.

Also zurück zur Hundeschule. Die müßte meiner Meinung nach eigentlich Menschenschule heißen. Eine Schule, in der Menschen lernen, unsere Hundesprache zu verstehen, denn schließlich versuchen wir ständig Euch etwas mitzuteilen. Eine Schule, in der Menschen lernen ihre Sprache der unseren etwas anzupassen. – Ist gar nicht so schwer.- Eine Schule, in der Menschen lernen, mehr Geduld zu entwickeln, damit zum Beispiel die Schreierei mal ein Ende hat. Eine Schule, in der Menschen lernen, uns etwas beizubringen, ohne uns zu quälen. Eine Schule also, in der Menschen etwas von uns verstehen lernen wollen, statt sich darauf zu reduzieren, uns auf Teufel komm raus Sitz, Platz und Bei Fuß einzubleuen. Es ist ja nicht so, als wollten wir Hunde nichts lernen, im Gegenteil, wir sind ganz wild aufs Lernen, wenn man es uns vernünftig vermittelt.

Da fällt mir gerade noch eine andere Frage ein. Kann mir bitte mal jemand sagen, welcher Schwachkopf für das gemeinsame Training von Menschen und Hunden den Begriff „Unterordnung“ erfunden hat und warum der heute immer noch benutzt wird??? - Liebe Leute, wenn wir Hunde nicht so nachsichtig und anpassungsfähig wären, dann würde das mit dem Zusammenleben von Menschen und Hunden schon seit jahrtausenden nicht mehr funktionieren. Und mal im Ernst, wenn ich mir so einige Menschen mit ihren Hunden anschaue, dann stellt sich die berechtigte Frage: Wer ordnet hier wen unter oder moderner ausgedrückt, wer manipuliert wen??? – Liebe Leute, wenn ihr bereit seid, uns zu akzeptieren , wie wir wirklich sind, dann ist Sitz, Platz und Bei Fuß ein Klacks, das schafft ihr mit Links – und manchem ist es dann vielleicht auch gar nicht mehr so zwanghaft wichtig. -

bis demnächst,

Euer Jacques

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