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Tach liebe Leute,

ich denke schon ne` ganze Weile darüber nach. Und jetzt will ich es dann auch mal tun, -  mich outen. Ich bin nach den Vorstellungen vieler Menschen nicht „gewaltfrei“ und das ist gut so! Denn ich bin ein Hund! Ich weiß nicht, ob es an meinen Genen liegt oder an der  Erziehung durch Frank oder an beidem. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich keinen Migrationshintergrund habe. Ein Hinweis für alle meine Facebookfreunde: das war jetzt ein Scherz!!!

Ich glaube, liebe Leute, zwischen euch Menschen und uns Hunden gibt es ein gewaltiges Missverständnis: die Definition des Begriffes „Gewalt.“ Es scheint ja heute bei euch Menschen „Mode“ zu sein, ganz normales hundliches Verhalten als „aggressiv und gewalttätig“ einzuordnen. Es entspricht dem momentanen Zeitgeist, dem ihr Euch brav unterordnet. Gut, jede Menge Hundeschulen und Hundetrainer werben damit, dass sie „gewaltfrei“ ausbilden. Die wollen halt auch Eurem Zeitgeist entsprechen. Ihr seid ja die Kunden, die das Geld bringen.

Ihr Menschen schlagt Euch auf der ganzen Welt die Schädel ein, aber wir Hunde sollen doch bitte schön „gewaltfrei“ sein und besonders wichtig: lieb müssen wir sein.Ich kann ziemlich lieb sein, wenn die Situation ein solches Verhalten zu läßt. Fragt mal die Kinder in den Kindertagesstätten, die ich gelegentlich besuche. Wenn mir aber ein anderer Hund „krumm kommt“, finde ich es normal, ihm mal deutlich meine Zähne zu zeigen und zu knurren. Das hat sich jahrtausendelang bewährt, um größere Konflikte zu vermeiden. Wenn das dann noch nicht reicht, muß ich als Hund auch mal „körperlich“ werden dürfen, ohne eine Verletzungsabsicht zu haben. Das alles ist vollkommen normal, auch wenn viele von Euch das nicht wahrhaben möchten.

Stellt Euch mal vor, liebe Leute, Ihr geht mit Eurem Hund abends im Dunklen spazieren, werdet überfallen und bekommt kräftig eins auf die Neun. Seid also wirklich in größerer Gefahr. Und Euer Hund läuft weg. Weil, er ist ja so lieb! Ich mache jede Wette, daß sich 95 Prozent von Euch  das anders vorstellen. Aber, liebe Leute, das Eine geht nicht ohne das Andere.

bis die Tage und immer schön lieb sein,

Euer Jacques


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